Allgemeine Geschäftsbedingungen

1 Geltungsbereich der AGB

1.1 Für Geschäftsbeziehungen zwischen der Skischule Arlberg – St. Anton a.A., Tiroler Skischule Richard Walter KG (im Folgenden kurz: „Skischule Arlberg“) und dem Kurs-teilnehmer (im Folgenden kurz: „Kunde“) gelten ausschließlich die folgenden Allgemei-nen Geschäftsbedingungen (im Folgenden kurz: „AGB“) in der jeweils gültigen Fassung. Die gültige Fassung der AGB richtet sich jeweils nach dem Zeitpunkt der betreffenden Buchung.

1.2 Gegenstand des Vertrages ist die Erbringung von Dienstleistungen insbesondere das Erteilen von Skiunterricht und das Führen und Begleiten auf Skitouren (iSd § 1 Abs. 1 T-SSG 1995) und damit zusammenhängende Tätigkeiten (im Folgenden kurz: „Kurse“). Umfasst sind auch allfällige Kinderbetreuungsleistungen und damit verbundene Leistun-gen (zB Verpflegung für Kinder).

1.3 Von diesen AGB abweichende Bestimmungen gelten nur bei ausdrücklicher schriftli-cher Vereinbarung zwischen der Skischule Arlberg und dem Kunden. Widersprechende Geschäftsbedingungen des Kunden entfalten keine Wirkung auf die in Punkt 1.1 ange-führten Geschäftsbeziehungen.

2 Vertragsabschluss

2.1 Der Skischule Arlberg zugegangene Kursanmeldungen, die per Telefon, E-Mail, Fax oder mittels sonstiger Fernkommunikationsmittel erfolgen können, stellen ein rechtlich bindendes Angebot an die Skischule Arlberg zum Abschluss eines Vertrages über die von der Skischule Arlberg angepriesenen Leistungen dar. Die Skischule Arlberg über-mittelt aufgrund eines solchen Angebots eine Bestellbestätigung an den Kunden. Erst durch Übermittlung dieser Bestellbestätigung kommt ein Vertragsverhältnis zwischen der Skischule Arlberg und dem Kunden zustande.

2.2 Die Erklärung des Kunden gegenüber einem Mitarbeiter der Skischule Arlberg, Leistun-gen der Skischule Arlberg in Anspruch nehmen zu wollen, stellt ein rechtlich bindendes Angebot an die Skischule Arlberg zum Abschluss eines Vertrages dar. Erst durch die Bezahlung der gewünschten Leistung und durch die Ausgabe eines Zahlungsbeleges kommt ein Vertragsverhältnis zwischen der Skischule Arlberg und dem jeweiligen Kun-den zustande.

2.3 Die Skischule Arlberg ist nicht verpflichtet, die Ablehnung von Kursanmeldungen dem Kunden mitzuteilen. Wird die Anmeldung von der Skischule Arlberg nicht innerhalb einer Frist von 2 (zwei) Wochen ab Erhalt bestätigt, gilt das Angebot des Kunden jedenfalls als nicht angenommen.

2.4 Die Buchungsbestätigung und/oder der Zahlungsbeleg dienen als Beleg für die Inan-spruchnahme der gebuchten Leistung und sind vom Kunden bei Kursbeginn dem jewei-ligen Kursleiter vorzulegen.

3 Widerrufsrecht beim Vertragsabschluss über Telefon, Webformular oder E-Mail

3.1 Bei den angebotenen Dienstleistungen handelt es sich um eine „Freizeitdienstleistung“ im Sinne des Fern- und Auswärtsgeschäfte-Gesetz (FAGG).

3.2 Für Freizeitdienstleistung besteht gemäß § 18 Abs 1 Z 10 FAGG kein Widerrufsrecht.

4 Rücktrittsrecht

4.1 Der Kunde ist berechtigt, zu den nachgenannten Bedingungen schriftlich (E-Mail ist aus-reichend) vom Vertrag einseitig und ohne weitere Verpflichtung, insbesondere ohne Verpflichtung zur Zahlung eines Entgeltes oder einer Stornogebühr, zurückzutreten.

4.2 Bei Privatkursen ist ein Rücktritt bis spätestens 14 Tage vor dem ersten Tag des Be-ginns der Dienstleistung ohne weitere Verpflichtungen des Kunden zulässig.

4.3 Bei Gruppenkursen (das bedeutet, der Kunde hat einen Gruppenkurs gebucht; nicht gemeint sind Buchungen für Personengruppen) ist ein Rücktritt bis spätestens 7 Tage vor dem ersten Tag des Beginns der Dienstleistung ohne weitere Verpflichtungen des Kunden zulässig.


4.4 Bei Gruppenkursen ist zudem im Falle von Krankheit oder Unfall vor oder während des Kurses, welche(r) die Teilnahme an der gebuchten Leistung unmöglich macht, ein Rücktritt für den Zeitraum ab Eintritt der Verhinderung zulässig, wenn der Kunde der Skischule Arlberg binnen 3 Tagen ein ärztliches Attest (ohne Nennung der Diagnose) vorlegt. Sofern sich der Kunde während des Kurses verletzt, muss die Bestätigung von einem am Urlaubsort praktizierenden Arzt oder des behandelnden Krankenhauses aus-gestellt werden. Die Skischule Arlberg stellt nach Wahl des Kunden über das zu vergü-tende anteilige Entgelt entweder eine Gutschrift aus oder bezahlt das anteilige Entgelt binnen 21 (einundzwanzig) Tagen an den Kunden zurück.

4.5 Maßgeblich für die Fristwahrung ist jeweils das Einlangen des Rücktrittsschreibens bei der Skischule Arlberg. Zur Wahrung der jeweiligen Frist ist es erforderlich, dass das Rücktrittsschreiben bis spätestens 23:59h vor Fristablauf bei der Skischule Arlberg ein-geht. Übermittlungsfehler und ähnliches gehen zu Lasten des Kunden.

4.6 Existiert im Herkunftsland des Kunden eine Reisewarnung wegen COVID-19 oder ähn-licher Epidemien/Pandemien uä, die auch das Gebiet der Dienstleistungserbringung umfasst, ist der Kunde bei allgemeiner Vorhersehbarkeit einer solchen Reisewarnung nur unter folgenden Bedingungen zum Rücktritt berechtigt:


a) bei einer zwingenden, von einem negativen Testergebnis oder sonstigen Um-ständen unabhängigen Quarantänedauer von max. drei (3) Tagen im Fall der Rückkehr ins Herkunftsland gegen eine Stornogebühr von 50 % des bezahlten Entgelts,

b) bei einer zwingenden, von einem negativen Testergebnis oder sonstigen Um-ständen unabhängigen Quarantänedauer von max. fünf (5) Tagen im Fall der Rückkehr ins Herkunftsland gegen eine Stornogebühr von 25 % des bezahlten Entgelts,

c) bei einer zwingenden, von einem negativen Testergebnis oder sonstigen Um-ständen unabhängigen Quarantänedauer von mehr als fünf (5) Tagen im Fall der Rückkehr ins Herkunftsland ohne Stornogebühr.

4.7 Wurden die Quarantäneverpflichtungen bereits vor dem Zeitpunkt der Buchung verfügt, steht dem Kunden kein Rücktrittsrecht nach Punkt 4.6 zu.


4.8 In allen anderen Fällen ist der Kunde ohne ausdrückliche, schriftliche Zustimmung der Skischule Arlberg nicht zum Rücktritt berechtigt und hat das volle Entgelt zu entrichten. Dies gilt insbesondere auch für den Fall des Nichterscheinen oder des verspäteten Er-scheinens zum vereinbarten Termin.

4.9 Die Skischule Arlberg ist berechtigt, jederzeit vom Vertrag zurückzutreten, wenn die Teilnahme des Kunden an Kursen unter derartigem Alkohol-, Drogen- oder Medikamen-teneinfluss steht, dass eine sichere Teilnahme nicht mehr gewährleistet ist. Gleiches gilt, wenn sich der Kunde beharrlich den Anweisungen der Skischule Arlberg, der Lehrkräfte oder der Betreuungspersonen widersetzt (siehe Punkt 9.5). Dem Kunden stehen im Fal-le einer solchen Vertragsauflösung keine Ansprüche zu; er ist insbesondere auch zur Zahlung des vollen Entgelts verpflichtet.

4.10 Sofern es zu einer (gegebenenfalls auch anteiligen) Rückerstattung des geleisteten Entgelts durch die Skischule Arlberg aus welchem Grund auch immer kommt, hat die Skischule Arlberg für die Rückzahlung dasselbe Zahlungsmittel zu verwenden, dessen sich der Kunde für die Abwicklung seiner Zahlung bedient hat. Die Verwendung eines anderen Zahlungsmittels ist aber dann zulässig, wenn dies mit dem Kunden ausdrück-lich vereinbart wurde und dem Kunden dadurch keine Kosten anfallen.

5 Unmöglichkeit der Leistung

5.1 Wenn die Durchführung der Dienstleistung aus Sicherheitsgründen (zB Witterungsver-hältnisse, Lawinengefahr, etc) nicht möglich ist, ist die Skischule Arlberg nicht zur Leis-tungserbringung verpflichtet. Es obliegt allein dem billigen Ermessen der Skischule Arl-berg, die Unmöglichkeit der Leistungserbringung zu beurteilen, wobei eine teilweise Unmöglichkeit – zB an drei von fünf Tagen ist kein Skiunterricht möglich – die Durch-führung des möglichen Leistungsteils unberührt lässt.

5.2 Im Falle der (teilweisen oder gänzlichen) Leistungsunmöglichkeit gemäß Punkt 5.1 wird die Skischule Arlberg das anteilige Entgelt binnen 21 (einundzwanzig) Tagen an den Kunden zurückzahlen. Ein darüber hinausgehender Anspruch steht dem Kunden nicht zu.

5.3 Höhere Gewalt, insbesondere Epidemien, Pandemien, behördliche Maßnahmen wie Schließungen sonstige unvorhersehbare und unabwendbare Ereignisse befreien die Skischule Arlberg von Ihren Leistungspflichten.

5.4 Im Falle der (teilweisen oder gänzlichen) Leistungsunmöglichkeit gemäß Punkt 5.3 stellt die Skischule Arlberg über das anteilige Entgelt entweder eine Gutschrift aus oder be-zahlt das anteilige Entgelt binnen 21 (einundzwanzig) Tagen an den Kunden zurück. Diesbezüglich steht dem Kunden ein Wahlrecht zu. Ein darüber hinausgehender An-spruch steht dem Kunden nicht zu. Ein allfälliges Rücktrittsrecht gemäß § 10 Abs 2 Pauschalreisegesetz bleibt unberührt.

6 Preise, Zahlungsmodalitäten, Leistung

6.1 Sämtliche Angaben – insbesondere Preislisten der Skischule Arlberg im Internet, in Prospekten, Anzeigen oder sonstigen Informationsträgern – sind für die Skischule Arl-berg unverbindlich. Die Skischule Arlberg behält sich vor, jederzeit Änderungen vorzu-nehmen.

6.2 Sämtliche Preisangaben in Preislisten sind in EURO (€) und verstehen sich brutto inklu-sive einer allfälligen gesetzlichen Umsatzsteuer, sofern nichts anderes angegeben ist.

6.3 Die Kursgebühr wird mit Vertragsabschluss fällig. Bei online Buchungen kann die Zah-lung der Kursgebühr nur mit Kreditkarte (Mastercard und Visa) erfolgen. Die Bezahlung vor Ort ist im Skischulbüro der Skischule Arlberg auch in bar möglich. Sämtliche Spe-sen – insbesondere Bankspesen – in Verbindung mit der Bezahlung des bei der Ski-schule Arlberg gebuchten Kurses gehen ausschließlich zu Lasten des Kunden. Der Kunde kann nur mit solchen Gegenforderungen aufrechnen, die rechtskräftig gericht-lich festgestellt oder von der Skischule Arlberg ausdrücklich anerkannt worden sind.

6.4 Zahlungsverzug tritt ohne weitere Mitteilung der Skischule Arlberg ein. Für den Fall, dass der Kunde mit einer Zahlung in Verzug gerät, ist die Skischule Arlberg berechtigt, die gesetzlichen Verzugszinsen und sämtliche zusätzlich anfallenden Kosten und Spe-sen, insbesondere Inkasso- oder Rechtsanwaltskosten, gegenüber dem Kunden zu ver-rechnen. Bei offenen Forderungen kann die Skischule Arlberg vom Kunden getätigte Zahlungen ungeachtet einer allfälligen Widmung durch den Kunden beliebig auf dessen offene Forderungen anrechnen. Für den Fall der Nichtzahlung einer Forderung sind auch alle übrigen Forderungen gegen den Kunden sofort fällig.

6.5 Falls die Skischule Arlberg bei Privatkursen Ihren Rücktritt vom Vertrag nach Punkt 4.9 erklärt, ist der Kurs unverzüglich abzubrechen bzw. abzusagen. Der Kunde hat der Ski-schule Arlberg sämtliche Aufwendungen in diesem Zusammenhang zu ersetzen.

6.6 Falls die Skischule Arlberg bei Gruppenkursen Ihren Rücktritt vom Vertrag erklärt, fin-det der Skikurs mit den restlichen Teilnehmern, denen gegenüber nicht vom Vertrag zu-rückgetreten worden ist, wie geplant statt. Für Handlungen des Teilnehmers, gegenüber dem vom Vertrag zurückgetreten worden ist, werden ab Erklärung des Rücktritts in kei-ner Weise Haftungen übernommen.


6.7 Erfüllungsort ist für alle sowohl von der Skischule Arlberg als auch dem Kunden zu er-füllenden Pflichten A-6580 St. Anton am Arlberg / Österreich.

7 Leistungserbringung

7.1 Die Skischule Arlberg behält sich das Recht vor, den Treffpunkt der Kurse kurzfristig zu ändern. In diesen Fällen werden die Kunden von der Skischule Arlberg informiert.

7.2 Der Kunde hat sich zur Leistungserbringung am Sammelplatz der Skischule Arlberg oder an einem sonst von der Skischule Arlberg bekannt gegebenen Ort im Skischulge-biet rechtzeitig vor Kursbeginn einzufinden.

7.3 Die Skischule Arlberg behält sich das Recht vor, vor Beginn eines jeden Skikurstages eine Fiebermessung unter Einhaltung der datenschutzrechtlichen Vorschriften bei je-dem Kunden vorzunehmen und im Falle von erhöhter Temperatur, Fieber oder sonsti-gen deutlichen Anzeichen auf ansteckende Krankheiten (zB COVID-19), die ein Risiko für andere Skikursteilnehmer sowie für Lehrkräfte und Betreuungspersonen darstellen können, nach eigenem Ermessen den Kunden vom Unterricht auszuschließen. Der Kunde hat in diesen Fällen nach seiner Wahl entweder Anspruch auf eine anteilige Rückerstattung eines bereits geleisteten Entgelts oder auf Ausstellung einer entspre-chenden Gutschrift.

7.4 Die Skischule Arlberg verpflichtet sich, für die jeweilige Leistung eine im Sinn des Tiro-ler Schischulgesetzes (T-SSG) qualifizierte Lehr- oder Kinderbetreuungspersonen ein-zusetzen.

7.5 Im Zusammenhang mit den angebotenen Kursen wird seitens der Skischule Arlberg eine Garantie für den Ausbildungserfolg nicht übernommen.

8 Haftungsbeschränkung / Versicherung

8.1 Die Skischule Arlberg haftet – mit Ausnahme von Personenschäden – nicht für Schä-den, soweit die Schäden nicht auf einem vorsätzlichen oder grob fahrlässigen Verhalten der Skischule Arlberg selbst oder einer ihr zurechenbaren Person beruhen und das schadensverursachende Verhalten nicht die aus dem abgeschlossenen Vertrag treffen-den Hauptpflichten betrifft.

8.2 Die Skischule Arlberg übernimmt keine Haftung für Schäden, die der Kunde während der Durchführung der vereinbarten Leistung ohne Verschulden der Skischule Arlberg sich selbst oder anderen Personen zufügt oder durch diese ihm zugefügt werden.

8.3 Unabhängig vom Verschulden haftet die Skischule Arlberg nicht für entgangenen Ge-winn, reine Vermögensschäden und Folgeschäden, soweit diese das 3-fache Leis-tungsentgelt übersteigen.

8.4 Der Kunde wird darauf hingewiesen, dass das Nicht-Tragen eines Sturzhelmes im Falle von Verletzungen ein Mitverschulden des Kunden begründen kann, weshalb dem Kun-den empfohlen wird, einen Sturzhelm zu tragen und weitere für die jeweils gebuchte Leistung empfohlene Sicherheitsausrüstung (zB Lawinensuchgerät bei Fahrten im freien Gelände) mitzuführen. Sturzhelme und Sicherheitsausrüstung verringern in der Regel das Verletzungsrisiko.


8.5 Es wird ausdrücklich festgehalten, dass die Ausübung von Schneesport mit zahlreichen Risiken verbunden ist und insbesondere bei Touren oder Abfahrten im freien Gelände ein erhöhtes Risiko für Verletzungen oder sogar Tod, insbesondere auch durch Lawi-nen, besteht, das nicht gänzlich ausgeschlossen werden kann.

8.6 Der Kunde nimmt zur Kenntnis, eine Rettung von Pisten oder im freien Gelände oftmals mit hohen Kosten verbunden ist. Dem Kunden wird deshalb empfohlen eine entspre-chende Versicherung abzuschließen, zumal die Skischule Arlberg nicht für Bergungs- und Flugrettungskosten haftet, es sei denn, die Skischule Arlberg oder eine ihr zure-chenbare Person hat diese Bergungs- und/oder Flugrettungskosten durch vorsätzliches oder grob fahrlässiges Verhalten verursacht.

9 Teilnahmebedingungen und Pflichten des Kunden

9.1 Vor Beginn des Unterrichts hat der Kunde die Skischule Arlberg über seine Fähigkeiten und Erfahrungen beim Skilauf wahrheitsgemäß und umfassend aufzuklären sowie selbständig für eine dem Stand der Skitechnik und den äußeren Bedingungen entspre-chende Ausrüstung Sorge zu tragen.

9.2 Vor Beginn des Unterrichts hat der Kunde die Skischule Arlberg über allfällige gesund-heitliche Beschwerden, die seine körperliche Leistungsfähigkeit beeinträchtigen könn-ten, zu informieren.


9.3 Weiters verpflichtet sich der Kunde bei fieberhaften Infekten, ansteckenden Krankhei-ten sowie bei Erkrankungen, die mit Durchfall und Erbrechen einhergehen, nicht am Skikurs teilzunehmen. Insbesondere bei Auftreten von COVID-19 Symptomen (Fieber, trockener Husten, Müdigkeit, Atembeschwerden etc.) verpflichtet sich der Kunden von einer Teilnahme am Skikurs Abstand zu nehmen. Sofern der Kunde einen Gruppenkurs gebucht hat, kann er bei Vorlage eines ärztlichen Attests das in Punkt 4.4 dieser AGB vorgesehene Rücktrittsrecht in Anspruch nehmen.

9.4 Vor Beginn des Unterrichts ist durch den Kunden selbständig die Überprüfung seiner Skiausrüstung (insbesondere Bindungseinstellung) durch einen Fachbetrieb zu veran-lassen. Eine Überprüfung durch die Skischule Arlberg erfolgt nicht.

9.5 Anweisungen der Skischule Arlberg hat der Kunde zu befolgen. Missachtungen von Anweisungen und Ermahnungen berechtigen die Skischule Arlberg umgehend zum Vertragsrücktritt. Dies gilt auch, wenn Kunden ein ungebührliches Verhalten, insbeson-dere gegenüber anderen Kursteilnehmern, an den Tag legen.

10 Datenschutz

10.1 Die Skischule Arlberg bekennt sich zum umfassenden Datenschutz und verarbeitet personenbezogene Daten des Kunden nur auf rechtmäßige Weise. Nähere Informatio-nen zur Verwendung personenbezogener Daten finden sich auf der Website www.skischule-arlberg.com/datenschutzerklaerung. Auf Wunsch des Kunden stellt die Skischule Arlberg diese Informationen auch auf Papier zur Verfügung.

11 Sonstige Bestimmungen

11.1 Ausdrücklich festgehalten wird, dass Skikarten oder Skipässe für das entsprechende Skigebiet vom Kunden selbst auf eigene Rechnung zu erwerben sind.

11.2 Mündliche Nebenabreden zu diesen AGB bestehen nicht. Nebenabreden welcher Art auch immer, Änderungen oder Ergänzungen bedürfen zu ihrer Wirksamkeit der Schrift-form. Dies gilt auch für das Abgehen von diesem Schriftformerfordernis.

11.3 Für sämtliche Streitigkeiten aus Rechtsgeschäften, denen diese AGB zugrunde liegen, gilt die Anwendbarkeit des materiellen österreichischen Rechts unter Ausschluss des österreichischen internationalen Privatrechts.

11.4 Wenn der Kunde Unternehmer oder Konsument mit Wohnsitz außerhalb des Geltungs-bereiches der EuGVVO oder des Lugano-Übereinkommens ist (das sind alle Länder mit Ausnahme der EU-Mitgliedsstaaten, der Schweiz, Norwegen und Island), wird für alle Rechtsstreitigkeiten aus oder in Zusammenhang mit diesen Allgemeinen Geschäftsbe-dingungen und/oder Verträgen zwischen der Skischule Arlberg und dem Kunden über die Erbringungen von Skischul-Dienstleistungen das sachlich und örtlich zuständige Ge-richt am Sitz der Skischule Arlberg als ausschließlich zuständiges Gericht vereinbart.

11.5 Soweit der Kunde Konsument mit Wohnsitz innerhalb der EU oder des Geltungsberei-ches des Lugano-Übereinkommens ist, gelten die gesetzlichen Bestimmungen über die Gerichtszuständigkeit.

11.6 Sofern eine oder mehrere der Bestimmungen dieser AGB nichtig ist/sind, gelten zwi-schen der Skischule Arlberg und dem Kunden ausdrücklich solche rechtswirksame Bestimmungen als vereinbart, welche dem wirtschaftlichen Zweck der unwirksamen Bestimmung am nächsten kommen. Die Wirksamkeit der übrigen Bestimmungen wird durch eine nichtige Bestimmung nicht berührt.

11.7 Sämtliche Rechte und Pflichten aus diesen AGB gehen auf allfällige Rechtsnachfolger der Skischule Arlberg über.

 

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